X

accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Werte schaffen, dann Bonus kassieren

doz oehlrich

Die heißen Diskussionen um Manager-Boni brechen in Deutschland nicht ab. Hat in den Jahren 2004 bis 2006 der Mannesmann-Prozess mit einer nachträglichen „Anerkennungsprämie“ für den Vorstandsvorsitzenden Esser von ca. 31 Millionen Mark für öffentliche „Turbulenzen“ gesorgt, so stehen derzeit die Bonuszahlungen für Manager in staatlich gestützten Banken im Mittelpunkt der Kritik.

Diese Millionenzahlungen an Manager werden mittlerweile pauschal als unmoralisch angesehen. „Die aktuelle - im Kern nicht zu beanstandende - Initiative der Bundesregierung, die Bonuszahlungen für Mitarbeiter staatlich gestützter Banken wie der Hypo Real Estate bei 500.000 Euro im Jahr zu kappen, zeigt allerdings, dass nicht die Bonuszahlungen an sich, sondern lediglich deren Höhe angegriffen werden“, sagt Dr. Marcus Oehlrich, Wirtschaftsprofessor und Finanzexperte an der accadis Hochschule Bad Homburg.

Immer wieder würden Forderungen laut, die Höhe der Bonuszahlungen für alle Fälle gesetzlich zu begrenzen. Solche Maßnahmen griffen jedoch gleich in zwei fundamentale Grundpfeiler unserer Wirtschaftsordnung ein, meint Oehlrich.

Nach seiner Auffassung, könne und müsse jedes Unternehmen die Vergütung seiner Mitarbeiter selbst regeln, solange hierüber Transparenz herrsche und insbesondere die Anteilseigner des Unternehmens, sprich die Aktionäre, informiert würden. Der Deutsche Corporate Governance Kodex fordert demgemäß auch die Offenlegung von Vorstands- und Aufsichtsratsgehältern. Es spreche nichts dagegen, dies gegebenenfalls anonymisiert auch auf Mitarbeiter unterhalb der Führungsebene zu erweitern, die zum Teil mehr verdienten als der Vorstand. Die Mannesmann-Prozesse haben zudem gezeigt, dass die Vergütung vorher zu regeln sei und der Aufsichtsrat nicht einfach nach Gutsherrenart Geschenke verteilen dürfe.

Ohne Anreize könnte eine Marktwirtschaft nicht funktionieren und diese müssten auch innerhalb eines Unternehmens gesetzt werden, erklärt der Finanzexperte weiter. „Wichtig ist allerdings, dass die Anreize wie man das in der Wissenschaft nennt „anreizkompatibel“ sind. Dies bedeutet, dass die Person nur dann eine Vergütung erhält, wenn sie wirklich für das Unternehmen einen Wert geschaffen hat. Dazu gehört auch, dass sie im Verlustfall eine Einbuße hinnehmen muss. Ich fordere nicht einen 100-prozentigen Verlustausgleich seitens eines Managers, aber man kann darüber nachdenken, das Fixgehalt auf einen niedrigeren Wert als bisher herabzusetzen. Dann würden Fehlentscheidungen Einzelner diese auch deutlich treffen. Vielleicht wären dann einige Entscheidungen vor und zu Beginn der Wirtschaftskrise anders getroffen und der Schaden begrenzt worden“, sagt Oehlrich.



© international-business.accadis.com   Freitag, 22. Oktober 2010 14:22 Redaktion-accadis

Studienstandort Bad Homburg

ffm_bhg_aside

Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.