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Souveränität auf Inlinern ist ein Muss

valentin nickolai

General Management-Student Valentin Nickolai (VN) spielt Inline Hockey – so gut, dass er im Kader der Deutschen Nationalmannschaft im Juni 2016 an der WM in Italien teilgenommen hat. In einem spannenden Gespräch erzählt er vom Training im Verein und im Nationalkader, vom Ablauf der WM, von dem Abschneiden seines Teams und den Herausforderungen im Inline Hockey.

Lieber Valentin Nickolai, Sie haben vor wenigen Wochen bei der Inline-Hockey WM für Deutschland gespielt. Wie ist es für Ihr Team gelaufen?

VN: Für unser Team ist es gut gelaufen, es war eine tolle Erfahrung. Wir hatten leider Los-Pech und kamen in eine Gruppe mit Schweden und Kanada, zwei sehr starke Teams aus dem A-Pool. Außerdem war mit Kolumbien ein weiteres gutes Team in unserer Gruppe. Es gibt einen A- und einen B-Pool bei der WM, in ersterem sind etwas leistungsstärkere Teams. Schweden und Kanada haben letztes Jahr nicht an der WM teilgenommen und sind deshalb dieses Jahr in den B-Pool gerutscht, wo auch wir spielen. Leider konnten wir mit den beiden A-Pool Teams nicht mithalten, auch wenn wir uns sehr gut gegen diese geschlagen haben. Gegen Kolumbien mussten wir uns leider ebenfalls in der Vorrunde mit einem engen 4:5 geschlagen geben. In den späteren Platzierungsspielen haben wir dann gegen China und Australien gewonnen und leider erneut sehr knapp gegen Kolumbien verloren. Insgesamt wäre in einer leichteren B-Pool Gruppe oder mit etwas mehr Glück gegen Kolumbien für uns bei der WM viel mehr möglich gewesen.

Das heißt man kann von Pool A in Pool B und umgekehrt rutschen?

VN: Ja, Schweden und Kanada haben es bei der WM auch wieder in den A-Pool geschafft und dort eine sehr gute Platzierung erspielt.

Was waren besonders spannende Erfahrungen während der WM?

VN: Es war ein tolles Erlebnis, ich habe noch nie an einer WM teilgenommen. Wir haben verschiedenste Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt, die den gleichen Sport lieben wie wir.

Auf welcher Position spielen Sie?

VN: In der Verteidigung.

Was sollte man generell mitbringen, um ein guter Inline-Hockey-Spieler zu werden?

VN: Schwierig. In jedem Fall sollte man Disziplin und Ehrgeiz mitbringen, man muss bereit sein, an sich zu arbeiten. Da Inlinehockey ein Teamsport ist, muss man sich problemlos in einer Mannschaft eingliedern können. Das Interesse am Sport sollte natürlich auch da sein. Und wie bei allen Sportarten hängt der Erfolg natürlich bis zu einem gewissen Grad auch vom Talent ab, da muss man schon realistisch bleiben.

Was am Inline Hockey ist besonders herausfordernd?

VN: Inline Hockey ist eine Sportart, die bestimmte Grundvoraussetzungen von den Spielern erwartet. Die Grundvoraussetzung ist nicht einfach Inliner zu laufen, sondern sich souverän auf Inlinern bewegen zu können. Das muss man erst einmal lernen, bevor man den Sport überhaupt ausüben kann. Wer also bereits als Hobby ganz gut auf Inlinern fährt, hat bessere Voraussetzungen, um schnell in den Sport einsteigen zu können. Dazu kommt, dass der Sport generell sehr anstrengend ist. Eine Mannschaft besitzt daher immer mehrere Reihen von Feldspielern, welche im Spiel ständig ausgewechselt werden. Somit wird jeder Spieler nur kurz auf dem Feld eingesetzt und erhält dann wieder eine Pause.

Wie viele Spieler hat eine Mannschaft?

VN: Das ist unterschiedlich von Mannschaft zu Mannschaft. Das deutsche Regelwerk setzt sechs Feldspieler und einen Torhüter als Mindestanzahl voraus. Jedoch ist es sinnvoll, mindestens acht Feldspieler einzusetzen, wodurch man zwei Wechselreihen mit jeweils vier Spielern erhält. Natürlich gibt es auch Kader mit zwölf bis sechzehn Feldspielern. Die Bereitstellung von einem zweiten Backup Torhüter ist ebenfalls ratsam.

Was fasziniert Sie am Inline Hockey?

VN: Es ist ein schneller und kraftvoller Sport, daran habe ich viel Spaß. Man kann sich einfach auspowern nach einem anstrengenden Uni-Tag und den Kopf frei bekommen. Und es ist keine Sportart, die „jeder“ macht.

Wie oft trainieren Sie?

VN: Ich habe dreimal pro Woche Training mit meinem Heimatverein. Zusätzlich mache ich wöchentlich ein wenig Ausgleichssport, wie zum Beispiel joggen. Dazu kommen Spiele und Turniere am Wochenende.

Seit wann spielen Sie Inline Hockey?

VN: Ich bin recht spät zu dem Sport gekommen, mit etwa zwölf. Damals fand ich Eishockey sehr cool und habe nach der Schule mit Freunden Street Hockey gespielt. Das Interesse ist langsam, aber stetig gewachsen. Mit dreizehn bin ich dann in einen Verein eingetreten. Also spiele ich seit etwa zehn Jahren Hockey.

Wie läuft die Inline-Hockey WM ab?

VN: Die WM läuft über zwei Wochen. In der ersten Woche spielen in den A- und B-Pools parallel die Damen und die U19-Junioren. In der zweiten Woche folgen dann die U19-Damen und die Herren. Es werden von den Ausrichtern mindestens zwei Hallen zur Verfügung gestellt. In Italien waren dies zwei wirklich tolle Eis- und Inlinehockey-Hallen. Die Spiele sind eng getaktet, jede Mannschaft hat pro Tag ein Spiel und am Tag der Anreise eine Trainingseinheit auf dem Feld. Am letzten Tag der WM Woche stehen dann die Finalspiele und abschließend die Players Party an – alle Teams kommen zu einem lockeren Meet and Greet zusammen. Man lernt sich aber schon vorher während der Spiele kennen, zum Beispiel wenn man sich Spiele anderer Teams ansieht. Als Team haben wir aber auch viel gemeinsam abseits der Spiele unternommen.

In welchem Verein spielen Sie?

VN: Ich spiele in der TSG Friedrichsdorf, dies ist ein kleiner Verein welcher unter dem Namen Taunus Wild Hogs aufläuft.

Gibt es Inline Hockey-Ligen?

VN: Ja. Die Organisation ist von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland gibt es eine Bundesliga, dazu eine Ober-, Landes- und Regionalliga. Ergänzend kann man an verschiedenen Turnieren teilnehmen, beispielsweise am Ländervergleichspokal der IHD. Die Turniere sind unterteilt in Hobby- und professionelle Turniere. An letzteren nehmen manchmal sogar Mannschaften aus der ganzen Welt teil. Man muss dabei betonen, dass Deutschland zu den Ländern zählt, in denen der Sport noch nicht so bekannt ist und die Ligen noch nicht so stark ausgebaut sind wie beispielsweise in den USA oder Frankreich.

In welcher Liga spielt Ihr Heimatverein?

VN: Wir spielen in der Landesliga, also hessenweit. Aktuell stehen wir in der Tabelle auf Platz zwei. Letztes Jahr haben wir auch noch in der U23-Bundesliga gespielt. Unsere Jugendmannschaften spielen ebenfalls in der Landesliga.

Wie gefährlich ist Inline Hockey im Vergleich zum Eishockey?

VN: Es handelt sich um zwei komplett unterschiedliche Sportarten. Inline Hockey wird körperkontaktlos gespielt. Sicher testen die Spieler dabei die Grenzen aus. Unterschiede haben sich bei der WM gezeigt. Dort wurde mit viel mehr Stockschlägen und Körpereinsatz gespielt als man es aus der Deutschen Liga gewöhnt ist.

Wie ist ein klassisches Inline Hockey-Training in Ihrem Heimatverein und für die Nationalmannschaft aufgebaut – gibt es Unterschiede?

VN: Im Verein trainieren wir nicht nur das Teamspiel, sondern arbeiten auch an der individuellen Weiterentwicklung der Spieler, also auch zum Beispiel am Skating oder Stickhandling. In der Nationalmannschaft werden diese Fähigkeiten jedoch bereits vorausgesetzt. Hier wird viel mehr der Fokus auf das Positionsspiel gelegt. Wer in den Kader möchte, muss sich zunächst aber in mehreren Sichtungslehrgängen beweisen.

Wie geht es sporttechnisch für Sie und Ihr Team nach der WM weiter, welche großen Turniere stehen als nächstes an?

VN: Im Herbst stehen aktuell keine größeren Turniere an, weshalb wir uns auf die weiteren Ligaspiele konzentrieren. Für mich geht es außerdem erst mal ins Auslandssemester nach China.

Werden Sie dort auch Inline Hockey spielen?

VN: Ich habe während der WM schon mit Spielern aus China gesprochen. Ein chinesischer Nationalspieler aus Hongkong will sich für mich umhören, ob in Qingdao auch Inline Hockey gespielt wird.

Soll es beruflich nach dem Studium auch in Richtung Inline-Hockey|Sport gehen?

VN: Nein. Inline Hockey soll Hobby bleiben, einfach ein toller Ausgleich zum Alltag.

Lieber Valentin Nickolai, vielen Dank für das spannende Gespräch.

Foto: (c)Tine Ewald.



© international-business.accadis.com   Montag, 1. August 2016 08:48 Redaktion-accadis

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.