X

accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Auslandssemester in China - eine ganz neue Erfahrung

internationalitaet   china   balzereit

Welches Land und welche Partneruniversität man für das Auslandssemester wählen soll, ist nicht immer leicht. Ann-Katrin Balzereit gehörte zu den ersten accadis-Studenten, die ihr Auslandssemester in China verbracht haben. Sie berichtet, warum sie sich für dieses Land entschied und wie sie die Monate in China erlebt hat.

Ich habe mich für China entschieden, weil ich etwas ganz Neues erleben wollte. Als exotisches Land wäre natürlich auch noch Südafrika in Frage gekommen. Ich wollte jedoch mein Auslandssemester im Herbst machen, um es in die Bewerbung für das Praktikum im Frühling hineinschreiben zu können. Weitere Gründe waren, dass die Uni in Qingdao sehr gut sein sollte (unter den top 5 %), dass sich China im Lebenslauf immer gut macht und dass man in China mit der gleichen Summe an Geld viel mehr anfangen kann als zum Beispiel in England.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir weniger tun mussten als gedacht. Die Uni genießt in China wirklich einen guten Ruf und die chinesischen Studenten müssen hart arbeiten. Uns Ausländern wurde es aber relativ einfach gemacht. Ich vermute, dass es eine Mischung aus Höflichkeit gegenüber den Gästen war und der Tatsache, das alles, was aus Europa kommt, irgendwie sehr schnell das Prädikat „sehr gut“ aufgedrückt bekommt. Seien es jetzt Autos oder die Leistungen der Studenten. Es kam auch öfters vor, dass uns Dozenten stolz Fotos von ihrem letzten Europa-Urlaub gezeigt haben.

Nachdem man sich an das offensichtlich Andere in China gewöhnt hatte (Verkehr, Lautstärke, Luft, Handeln beim Einkaufen, etc.) waren einige Dinge in China gar nicht so anders. Meine Unterkunft war in Ordnung (sie wirkte ein bisschen wie eine 80er Jahre Jugendherberge), telefonieren und im Internet surfen funktionierte auch fast wie zuhause (dank eines VPN-Programms ließ sich die Zensur leicht umgehen) und einkaufen konnte man eigentlich auch fast alles, was man so kennt. Eine der größeren Herausforderungen war die Sprache, da in Qingdao nur sehr wenige Menschen Englisch sprechen. Deswegen war der Chinesisch-Unterricht wirklich Gold wert und das erste Kapitel im Buch war dankenswerterweise „Wie bestelle ich Essen?“. Ein besonderes Erfolgserlebnis war, als ich der Kellnerin erklären konnte, dass ein Freund von mir keine Zwiebeln mag und seinen Tomatensalat deswegen mit wenig Zwiebeln haben möchte. Trotzdem blieb die Informationsbeschaffung mühsam und ein Smartphone war eine große Hilfe.

Grundsätzlich waren alle Leute, die ich um Hilfe gefragt habe, aber immer sehr nett zu mir. Auch wenn wir uns gegenseitig nicht verstanden haben, widmete man sich mit großer Begeisterung der Frage „Was wird das blonde Mädchen wohl wollen?“. Ich habe die Chinesen als sehr nettes und hilfsbereites Volk kennengelernt, auch wenn man manchmal hartnäckig sein musste. „Mei you“ (gibt’s nicht/geht nicht) hörte man öfters als erste Antwort, wenn man etwas von einem Chinesen wollte. Meistens ging es aber doch irgendwie, wenn man auf freundliche Art hartnäckig blieb. Wer laut wurde, hat nichts bekommen, außer einem Lächeln. Das war auch der Grund, warum die Dame an der Rezeption für manche Studenten leider kein Taxi vors Hotel bestellen konnte, für andere aber sehr wohl.

Eine weitere Sache, an die ich mich gewöhnen musste, war, dass Europäer in China exotisch sind. Man wird angestarrt und es werden ständig Fotos gemacht. Gerade Kinder sind fasziniert und man fühlt sich ein bisschen wie im Zoo (besonders wenn sie einem über den Kopf streichen wollen, weil sie noch nie blonde Haare gesehen haben). Irgendwann blendet man das alles einfach aus und verschmilzt mit der Masse. Das geht soweit, dass man „neue“ Ausländer genauso überrascht anstarrt wie die Chinesen. Es hat jedoch auch Vorteile; da man in China irgendwie eine Attraktion ist, bekommt man nicht selten eine Sonderbehandlung. Besonders deutlich war das in Clubs, wo wir eigentlich immer kostenlos feiern und trinken durften, einfach weil eine Gruppe Ausländer, die den authentischen Eindruck vermittelt Spaß zu haben, andere (chinesische) Gäste anlockt. Nicht selten wurden wir von einem Kellner zu einer Gruppe Chinesen gelotst, die uns einladen wollten, um damit anderen Chinesen demonstrieren zu können „Guckt mal ich habe Ausländer als Freunde!“.

Eine wirklich tolle Erfahrung war das Reisen, da China so viele Facetten hat. Vor den Ferien haben wir einen Wochenendtrip nach Beijing unternommen und im November haben wir uns Shanghai angeschaut, was wiederum ganz anders war. Bejing ist mehr die alte Kulturstadt, während Shanghai eine Geschäftsmetropole mit riesigen Hochhäusern ist. Beide Städte haben mich auf ihre eigene Art sehr beeindruckt. Während der zweieinhalb Wochen Ferien, die wir hatten, habe ich mit drei anderen eine Rundreise gemacht. Wir sind von Qingdao in die innere Mongolei geflogen (gehört noch zu China) und von dort mit dem Zug über mehrere Zwischenstopps nach Xi’an (Terracotta Armee). Dann ging es mit dem Bus weiter nach Jiuzhaigou (ein wirklich wunderschöner Nationalpark in Zentralchina) und dann über Songpan, wo wir eine Reittour durch die Berge gemacht haben, nach Chengdu, die Stadt der Pandas. In diesen knapp zwei Wochen haben wir unglaublich viel gesehen, von den Anfängen der Wüste Gobi (Innere Mongolei) bis zu den Ausläufern des Himalayas.

Ich kann das Auslandssemester in China wirklich empfehlen. Ich fand es wahnsinnig schön, spannend und habe viel gelernt. An einige Dinge muss man sich erst gewöhnen, dafür erlebt man jeden Tag etwas Neues. 



© international-business.accadis.com   Mittwoch, 19. März 2014 12:52 Redaktion-accadis

Studienstandort Bad Homburg

ffm_bhg_aside

Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.