X

accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

"Ohne straffe Organisation geht es nicht."

alexandra kovacs jungbauer

In Vollzeit arbeiten und nebenbei studieren geht nicht? Geht doch. Das beweist accadis-General Management-Studentin Alexandra Kovacs-Jungbauer (AKJ) jeden Tag. Neben ihrem Vollzeitjob im Controlling studiert sie an der accadis Hochschule Bad Homburg berufsbegleitend General Management, hat eine Familie und einige Haustiere. In einem spannenden Interview erzählt sie von den Vorteilen und Herausforderungen eines berufsbegleitenden Studiums, dem Bewerbungsablauf, den Voraussetzungen, die ein berufsbegleitend Studierender erfüllen sollte, und der Organisation ihres Alltags.

Liebe Alexandra Kovacs-Jungbauer, Sie studieren an der accadis Hochschule Bad Homburg berufsbegleitend General Management. Wieso fiel Ihre Wahl auf General Management anstelle von Marketing and Event Management, das auch unter das berufsbegleitende Programm fällt?

AKJ: Den Marketingbereich besetzen klassischerweise mehr Frauen als Männer. Ich wollte mich antizyklisch orientieren. Außerdem habe ich mich schon immer mehr für Zahlen und Analysen interessiert. Seit meinem sechzehnten Lebensjahr bin ich als Hobby an der Börse aktiv.

Wieso fiel Ihre Wahl auf ein berufsbegleitendes Modell?

AKJ: Das hat zwei Gründe. Ich bin keine 20 mehr, habe mittlerweile Kinder und Ehemann. Ich hatte meinen Eltern zuliebe Lehramt studiert. Ein zweites Vollzeitstudium wäre finanziell nicht möglich gewesen. Deshalb habe ich mir eine Anstellung im Büro auf Vollzeitbasis gesucht. Und wer in Vollzeit arbeitet, der kann nebenher nur berufsbegleitend studieren. Dazu kam, dass mir mein Job als Lehrerin keine Erfüllung gebracht hat. Natürlich ist es keine leichte Entscheidung, seinen Job als verbeamtete Lehrerin aufzugeben. Ich habe die Entscheidung davon abhängig gemacht, ob ich die Aufnahmeprüfung an der accadis Hochschule bestehe. Das habe ich geschafft und es als Zeichen genommen, dass das die richtige Richtung ist.

Warum zog es Sie ausgerechnet an die accadis Hochschule?

AKJ: Zunächst hatte ich mich bei der FOM informiert, das dortige Programm konnte mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugen. Über einen Freund, der zwei Jahre über mir an der accadis Hochschule studierte, habe ich mitbekommen, wie das Studium dort aufgebaut ist. Das hat mich sehr angesprochen. Dazu hat mich die sympathische Art von der Geschäftsführenden Gesellschafterin Gerda Meinl-Kexel im Aufnahmegespräch von der Hochschule überzeugt.

Wie lief die Bewerbung ab?

AKJ: Ich habe zunächst mein Examenszeugnis an die accadis Hochschule geschickt. Der Englischtest entfiel aufgrund meiner Studienfächer im Erststudium. Anders sah es bei Mathematik aus. Die kam in meinem Lehramtsstudium hauptsächlich als Didaktik vor. Deshalb musste ich den Mathematiktest absolvieren. Vorher habe ich im Gespräch mit Gerda Meinl-Kexel eine Buchempfehlung zur Vorbereitung bekommen – und es hat dann auch geklappt. Das Ergebnis des Tests habe ich noch am gleichen Tag erhalten.

Sie haben durch das Abitur eine klassische Hochschulzugangsberechtigung. Gibt es Kommilitonen, von denen Sie wissen, dass sie eine andere Form der Hochschulzugangsberechtigung besitzen?

AKJ: Der besagte Freund, der auch an der accadis Hochschule im berufsbegleitenden Modell studiert hatte, machte zunächst einen Realschulabschluss, dann eine Banklehre und hat einige Zeit in diesem Bereich gearbeitet. Später hat er sein Abitur nachgeholt.

Was sind für Sie die Vorteile eines berufsbegleitenden Studiums?

AKJ: Als berufsbegleitend Studierender kann man durch die Option eines Vollzeitjobs Geld verdienen. Zudem lassen sich die Theorie aus den Vorlesungen und die Praxis aus dem Beruf gut verbinden. Ich glaube auch, dass man im berufsbegleitenden Studium dazu gezwungen ist, diszipliniert zu sein. Das geht nicht anders bei einer Vierzigstundenwoche im Job. Wir haben das recht schnell in unserem Jahrgang gemerkt. Wer nicht diszipliniert genug war, der ist irgendwann nicht mehr dabei gewesen. Wir haben uns mittlerweile fast halbiert.

Was ist für Sie eine Herausforderung im berufsbegleitenden Studium?

AKJ: Abends nach zwanzig Uhr, wenn meine Kinder schlafen, fällt es mir hin und wieder schwer, mich an den Schreibtisch zu setzen und zu lernen. Auch sonnige Samstage sind anstrengend: Man würde vieles lieber tun an solchen Tagen, als an die Uni zu gehen.

Was sagt Ihr Arbeitgeber zur Ihrem berufsbegleitenden Studium?

AKJ: Er wusste bereits vor meiner Einstellung, dass ich nebenberuflich studieren möchte. Bei der Bewerbung habe ich die accadis-Broschüre mitgebracht und ihn überzeugt, dass er jemanden braucht, der nebenher General Management studiert. Und nicht zuletzt hat ihn mein sehr guter Examensabschluss aus dem Lehramtsstudium überzeugt, dass sich meine Noten im Zweitstudium nicht ins Negative ändern werden. Wir haben dann einen Lehrlingsvertrag abgeschlossen. Ich erhalte eine Auszubildendenvergütung, mache aber andere Arbeiten als ein Auszubildender. Zusätzlich zahlt mein Arbeitgeber das Studiengeld.

Wie ist das berufsbegleitende Studium aufgebaut?

AKJ: Donnerstags bin ich von viertel vor sechs bis neun Uhr an der accadis Hochschule und samstags von neun Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags.

Management sollte international ausgerichtet sein. Welche Formen der Internationalität bietet Ihnen Ihr Studium?

AKJ: Wir haben Lehrer aus den USA, wie Robert Hattemer, oder aus England, wie Joanne Glen. Die Vorlesungssprache ist Englisch, im zweiten Jahr wird im Hörsaal nahezu kein Wort Deutsch gesprochen. Die Dozenten aus dem Ausland bringen regelmäßig Praxisbeispiele aus der Wirtschaft und kulturelle Beispiele über Menschen ihres Heimatlandes mit in die Vorlesungen. Und auch die Prüfungen sind auf Englisch.

Sie haben „viel um die Ohren“ – Kinder, einen Vollzeitjob, Haustiere. Wie sieht Ihr Alltag aus und wie bekommen Sie alles unter einen Hut? Wie gut gliedert sich das Studium in Ihren Alltag ein?

AKJ: Ich war schon immer gut organisiert. Donnerstags muss mein Mann einfach früher heimkommen und auf die Kinder aufpassen. Samstags kann er gar nicht arbeiten. Man muss straff organisiert sein und den Alltag gut durchgeplant haben, anders geht es nicht.

Was wird im Alltag bzgl. des Studiums zu einer Herausforderung?

AKJ: Man ist oft im Dauerstress, wenn man die vielen anderen Schauplätze hat wie Beruf, Kinder und Haushalt. Ich kann nur schwer abschalten. Wenn ich mal eine Stunde für mich habe, denke ich die ganze Zeit, dass ich irgendwas erledigen muss. Aber das bin ich aus den letzten Jahren gewohnt und kann damit gut umgehen. Einzig die Ferienzeiten der Hochschule passen nicht zu den Schulzeiten. Das ist für eine Familie natürlich nicht so schön. Da bleibt der Familienurlaub vier Jahre auf der Strecke. Denn die Sommerferien sind in der Regel im Juli und August. Und die Ferien der accadis Hochschule sind im September.

Welche Inhalte Ihres Studiums können Sie direkt im Beruf anwenden?

AKJ: Als feste Mitarbeiterin im Controlling kann ich viele Elemente aus dem Studium mit in meine Arbeitsbereiche bringen, zum Beispiel die Budgetplanung, Jahresabschluss oder Statistik. Generell hilft mir der allgemeine Einblick in das Management, den ich im Studium erhalte. An Modulen kommen mir das Internationale Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung und Finanzwirtschaft in den Sinn. Auch der EDV-Kurs zu Beginn des Studiums hat mir viel gebracht. Spannend sind zusätzlich die praxisnahen Fallstudien.

Wie funktioniert die Verknüpfung von Praxis und Theorie im Hörsaal?

AKJ: Sehr gut, ich bin zufrieden.

Als berufsbegleitend Studierende verbringen Sie vergleichsweise wenig Zeit am Campus. Wie gestaltet sich der Kontakt zu Dozenten, Kommilitonen, Studien- und Prüfungsorganisation?

AKJ: Wenn ich eine Frage habe, werde ich aktiv und erhalte via E-Mail auch immer hilfreiche Rückmeldungen. Mit den Vollzeitstudenten habe ich allerdings so gut wie keinen Kontakt.

Wie viele Studenten sitzen mit Ihnen im Hörsaal?

AKJ: Wir waren zu Beginn an die fünfzehn Studenten, mittlerweile ist noch etwa die Hälfte aus meinem Jahrgang im Hörsaal. Im ersten Jahr hatten wir allein Vorlesungen. Im zweiten Jahr wurden wir mit dem Jahrgang über uns gemischt und im dritten Jahr sitzen wir mit dem Jahrgang unter uns in den Vorlesungen. Das ist eine gute Möglichkeit, Kontakt zu anderen Studenten zu bekommen und sich auszutauschen.

Was hätten Sie vor Beginn Ihres Studiums so nicht erwartet?

AKJ: Mir war zwar bekannt, dass viele Gruppenarbeiten stattfinden, ich war aber von der Arbeitsmoral einiger Kommilitonen enttäuscht. Bei einer Gruppengröße über drei Personen lehnen sich leider gerade solche, die erst ihr Abitur hinter sich gebracht haben, gerne zurück und lassen den Rest der Gruppe arbeiten. Ich würde mir wünschen, dass zukünftig z. B. mehr Einzelhausarbeiten statt Gruppenhausarbeiten als Leistungsnachweis vergeben werden würden.

Welche Erwartungen vor dem Studium sind im Studium eingetroffen?

AKJ: Ich bin mit keinen speziellen Erwartungen in das Studium gegangen. Ich wollte einfach schon immer BWL studieren.

Was sollten Arbeitgeber bedenken, wenn Sie einem Arbeitnehmer ein berufsbegleitendes Studium ermöglichen wollen?

AKJ: Es ist immer gut, wenn der Arbeitgeber dem berufsbegleitend studierenden Arbeitnehmer in der Vierzigstundenwoche auch ein paar Stunden für Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen oder Lernen für Prüfungen zugesteht. Wer in seinem Vollzeitjob hundert Prozent gibt, kommt nach Feierabend beim Lernen schon mal an die Grenzen der Konzentrationsfähigkeit.

Was sollte man beachten, wenn man seinen Arbeitgeber auf die Option eines berufsbegleitenden Studiums anspricht?

AKJ: Auf jeden Fall sollte man die Vorteile eines berufsbegleitenden Studiums aktiv aufzeigen. Man erhält im Studium tiefere Einblicke in die Materie, die man gleich im Unternehmen einsetzen kann. Also zum Beispiel einfach die accadis-Broschüre mit in das Gespräch nehmen. Außerdem erhält der Arbeitgeber den Vorteil von Praxisarbeiten. Das heißt, dass der Student einmal im Jahr ein „Praxisproblem“ des Unternehmens betriebswirtschaftlich bearbeitet und dem Unternehmen Lösungsvorschläge präsentiert. Mein Unternehmen hat das bisher sehr positiv bewertet.

Wem empfehlen Sie ein berufsbegleitendes Studium an der accadis Hochschule, was muss man mitbringen, um erfolgreich zu sein?

AKJ: Als berufsbegleitend Studierender braucht man viel Ehrgeiz, Motivation und Organisationsvermögen. Zusätzlich sollte man bereit sein, seine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen. Ein berufsbegleitendes Studium ist nichts für Personen, die gern „ewig“ Student wären. Das ist dann nicht der richtige Weg.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?

AKJ: Ich wünsche mir beruflichen Erfolg, also eine Anstellung in meiner Studienrichtung mit der Möglichkeit, eine Führungsposition zu übernehmen. Schließlich bringe ich viel Praxiserfahrung und Ehrgeiz mit in das Unternehmen.

Liebe Alexandra Kovacs-Jungbauer, vielen Dank für das interessante Gespräch.



© international-business.accadis.com   Montag, 1. August 2016 08:52 Redaktion-accadis

Studienstandort Bad Homburg

ffm_bhg_aside

Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.